Die hermetischen Gesetze, das Kybalion,
die Ordnung des Universums

 

Inhaltsverzeichnis

Die Ordnung des Universums, die hermetischen Gesetze, das Kybalion

Einführung

1. Prinzip der Geistigkeit

2. Prinzip von Ursache und Wirkung

3. Prinzip der Entsprechung

4. Das Gesetz der Anziehung, das Gesetz der Resonanz

5. Das Gesetz der Harmonie oder des Ausgleichs

6. Das Gesetz des Rhythmus, alles ist Schwingung

7. Prinzip der Polarität, der Dualität

Prinzip des Geschlechts

Zusammenfassung

Links und Quellen

 

Einführung

Es existiert kaum ein anderer Teil der geheimen Lehre, der so streng gehütet wurde, wie die Fragmente der hermetischen Lehre.

Dennoch sind bereits mehrere tausend Jahre vergangen, seitdem der Gründer Hermes Trismegistos als „Meister aller Meister“ und immer währende Legende in die Geschichte des verborgenen Wissens einging.

Sie ist einen Meisterschlüssel, mit dessen Hilfe ein jeder Suchender die „Tore der Geheimnisse“ selbst zu durchschreiten in der Lage ist.
Es kann in jeder „Religionsgemeinschaft“ der Einfluss der hermetischen Gesetze nachvollzogen werden. Wenngleich verzerrt und abgeändert wurden da alle Religionen die Intention der Machtausübung, anstelle einer Machtübertragung an den individuellen Menschen verfolgen.
Die Weitergabe der hermetischen Lehre erfolgte in Form einer grundlegenden Sammlung ein Kompendium, das bis heute als „Kybalion“ bekannt ist. Es erschien erstmals im Jahre 1908.
Diese universellen Gesetzmäßigkeiten dienen somit als Grundlage für Menschen, die auf der Suche nach sich selbst, dem wahren Glück und der Wahrheit sind.

Wer die hermetischen Gesetze nicht nur kennt sondern auch anwendet, ist in der Lage, ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu erschaffen.
Das Leben wird vielfach einfacher und verständlicher, da wir alle Zusammenhänge erkennen sowie die schöpferischen Fähigkeiten, die uns innewohnen, ganz gezielt für die Manifestation nutzen können.
Das ganze Weltall gründet auf einer kosmischen Ordnung aller Dinge, die sich in der natürlichen Ordnung auf Erden spiegelt. Ordnung ist der Grundton der Natur.
Jedes Geschöpf hat den ihm zugewiesenen Part zu spielen und sich dabei an die Noten zu halten. Sonst entsteht Missklang und alle geraten aus dem Takt.
Die hermetische Lehre helfen uns, die Zusammenhänge in unserem Leben besser zu verstehen, im Einklang mit den universellen Gesetzen zu handeln und dementsprechend ein Leben nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu erschaffen.

 

1. Prinzip der Geistigkeit


Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie (...) daher ist der unsichtbare, unsterbliche Geist das Reale, Wahre, Wirkliche!
Mit unseren Gedanken und Einstellungen beeinflussen wir nachweislich unser Erbgut. So bestimmen wir aber auch über Gesundheit oder Krankheit.
Mit mehr Geist, einem höheren Bewusstsein, geht auch immer mehr Verantwortung einher.
Jegliche Materie ist von Geist durchdrungen.
Es gibt mehr Leben im Tod als Tod im Leben.
Alles ist von Geist durchdrungen ist, aus Geist geboren.

Weil wir entsprechend unserer geistigen Entwicklung über immer höhere Kräfte und Energie gebieten.
Neben der physischen Welt, die unsere Sinne wahrnehmen, gibt es Myriaden von Wesen, deren Lichtkörper so hoch schwingen, dass unsere Augen sie nicht wahrnehmen können: Engel, mächtige Wettergötter, königliche Berggeister, Baumwesen, Sylphen, Feen, Undinen, Gnome und Zwerge.
Sie mögen unsichtbar sein, doch sind sie ebenso real wie wir. Alles ist Geist.
Dieses Gesetz beschreibt die wichtigste Essenz im Universum: Alles ist mit allem verbunden, und alles ist EINS. Die Schöpferkraft des Universums ist reiner Geist, aus dem alle Schöpfung entspringt. Der Geist herrscht also über die Materie. Unsere Gedanken erschaffen und verändern ebenfalls. Daher sollen wir auf unsere Gedanken stets achten, denn sie können erschaffen, aber auch zerstören. Licht und bedingungslose Liebe sind dabei die mächtigsten Kräfte der Schöpfung. Aus dem Gesetz des Geistes heraus ergeben sich alle anderen Gesetze.

Fragen: Was bedeutet das für mein Leben?
Geistiges Heilen! Die Kraft des Gebetes und der Meditation, besonders der gemeinsamen Meditation.

 

2. Prinzip von Ursache und Wirkung

Jede Ursache hat eine Wirkung, jede Wirkung eine Ursache, alles geschieht gesetzmäßig. Alles, was wir tun, hat Konsequenzen. Vieles, was wir tun, ist eine Reaktion (Wirkung) auf eine Ursache. Das Leben ist mit der Kausalität verknüpft und bildet ein Netzwerk, in das wir alle eingewoben sind. Es ist ein stetiges Geben und Nehmen auf allen Ebenen.  Wir können nur ernten, was wir zuvor gesät haben. Im Guten wie im Schlechten. Der Einzelne sollte in Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten einen energetischen Ausgleich geben und Verantwortung übernehmen. Aber auch ganze Völker müssen das, weil wir Menschen miteinander verbunden sind. Es gibt individuelles Karma und Völker-Karma. Damit tragen wir zur Welten-Harmonie bei.
Wahre Heilung von Seele, Geist und Körper bedeutet die Erkenntnis, dass wir selbst alle Wirkungen in unseren Leben auf die eine oder andere Weise mit verursacht haben. Es geht um Verantwortung  für uns selbst. Dann können wir das Leid anders deuten und bewerten und jene innere Freiheit finden, nach der wir uns alle sehnen. Wir sind Kinder jenes kosmischen Geistes sind, der das Universum erschaffen hat. Und können uns deswegen diesen Gesetzen nicht entziehen. Der Mensch soll sich veredeln und seinen inneren Reichtum und Königreich begreifen und ergreifen, damit wir unser wahres geistiges Erbe antreten können.
Im Alten und Neuen Testament steht, „Ich habe gesagt, ihr seid Götter!". —Warum also lassen wir uns einreden, dass wir arme Sünder und Opfer des Schicksals sind?
Weisheit ist Erkenntnis, die wir aus Erfahrung gewonnen haben.
Das Ideal der heiteren Gelassenheit kann uns helfen
und folgendes Gebet: Gott, gib mir den Mut zu ändern, was ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit anzunehmen, was ich nicht ändern kann. Und die Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden.
Wenn ich z.B. andere ständig schlecht behandle, dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn mich andere dann auch schlecht behandeln.
Egal, was wir im Leben tun und als Ursache setzen, ob schlecht oder gut, fällt irgendwann wieder auf uns zurück.
Wir dürfen die Wirkung für unser Handeln erfahren.
„Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg’ auch keinem andern zu.“
„Was man sät, wird man ernten.“, wenn ich Gutes im Leben bewirke, nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie,

Freunde, für die Natur und Tiere, für andere Menschen, dann wird mir Gutes im Leben widerfahren und umgekehrt.
Dabei muss die Wirkung nicht immer gleich und in der exakt genauen Art und Weise
zurückkommen.
Wir leben noch in der materiell dichten 3D-Realität, wo sich Dinge langsamer manifestieren, damit wir Zeit und Gelegenheit haben, den Umgang mit den Naturgesetzen zu erlernen, auch wenn wir fünf oder fünfzig Leben dafür brauchen sollten.
Was häufig als „Bestrafung Gottes“ fehlinterpretiert wird, ist im Grunde nichts anderes, als die Konsequenz für all unser Handeln zu tragen. Es soll uns unsere Fehler vor Augen führen, damit wir aus diesen lernen. Dabei werden wir so oft mit den gleichen Problemen konfrontiert, bis wir diese für uns gelöst haben und dadurch seelisch in unserem Bewusstsein gereift sind.
Doch die Erde und das gesamte Sonnensystem heben ihre Frequenz die letzten Jahre und Jahrzehnte stetig an – aufgrund der Annäherung unseres Sonnensystems an das Galaxis-
Zentrum –, sodass die Naturgesetze immer schneller zum Tragen kommen. Dies führt dazu und wird noch weiter dazu führen, dass wir uns über unser Handeln immer mehr bewusst werden und somit aus unseren Fehlern schneller lernen.
Und was die Menschen aussenden und tun, wird von diesem globalen Bewusstseinsfeld aufgenommen und manifestiert sich dann im Äußeren.

Was heißt das Praktisch?
Jede Krankheit hat vielleicht eine Ursache auf körperlich, geistig oder seelischer Ebene? Diese zu erkennen und zu beseitigen ist der Königsweg.

Kämpfe und Kriege können beendet werden, wenn ich nach den Ursachen frage.

Wieso reagiert der andere so? Was steckt dahinter?

 

3. Prinzip der Entsprechung


Wie oben so unten, wie unten so oben. Wie im Himmel also auch auf Erden.
Die Natur beruhigt und stärkt uns, weil sie kosmische Ordnung ausstrahlt. Ordnung und Struktur verleihen uns Sicherheit — im Beruf, in der Familie und in unserem Geist.
Nicht nur gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, auch für jeden Menschen gibt es Kräuter, Farben etc., die ihm besonders guttun.
Wir Menschen haben das innere Potenzial haben, in unsere vorherbestimmte Vollkommenheit hineinzuwachsen.
Dies hilft uns dabei, in die Harmonie und Balance mit dem Universum zu kommen. Und damit auch in die Einheit mit allem Leben.
Dieses Gesetz besagt, dass in allen Ebenen des Daseins eine Entsprechung vorhanden ist, in der die gleichen Gesetze herrschen:
Ein sehr gutes Beispiel zur Veranschaulichung ist die Struktur eines Atoms
und der Planeten-Systeme. Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos. Das Große können wir im Kleinen wiederfinden und umgekehrt genauso. Aber auch auf uns selbst trifft das zu. So, wie wir innerlich sind, nehmen wir auch unsere Außenwelt wahr, die uns wie ein Spiegel vorhält, was in uns selber vorgeht.

Fragen: Was kann ich daraus schließen?

Im anderen sehe ich meine eigenen Schattenseiten.
Das was nicht in mir ist, regt mich auch nicht beim anderen auf.

 

4. Das Gesetz der Anziehung, das Gesetz der Resonanz

Der bekannte Ausspruch „Gleiches zieht Gleiches an.“ bringt dieses Gesetz auf einen Nenner. Alles, was wir denken und fühlen, sind Energien, die wir aussenden, und genau diese Verhältnisse werden wir wieder in unser Leben ziehen.

Wenn wir voller Angst sind, ziehen wir andere verängstigte Menschen an oder neue Situationen, die uns immer wieder Angst bescheren.

Denken wir ständig an Mangel, ziehen wir Mangel und Armut in unser Leben.
Vor allem, wenn wir negativ denken, passiert es häufig, dass wir verstorbene Seelen anziehen, die in derselben negativen Verfassung sind wie wir und durch uns ihre früheren Gesinnungen und Gelüste ausleben bzw. unsere eigenen Verhaltensmuster sogar noch verstärken. Hierbei spricht man auch von Besetzungen. Solche Seelen ha
ben sich dann an unsere Aura, unser Energiefeld an und bleiben so lange bei uns, bis wir zur Besinnung kommen und unser Verhalten grundlegend ändern (oder Hilfe von jemandem in Anspruch nehmen, der Besetzungen entfernen kann).

Sind wir hingegen fröhlich und voller Liebe, treffen wir wiederum auf genau solche Menschen, die mit uns in Resonanz stehen, sozusagen auf der gleichen Wellenlänge sind, wie wir.

Wie erkenne ich die Resonanz?

Das ist etwas tief instinktives und emotionales. Dort wo es ist, zieht es mich hin und umgekehrt.

Ich höre auf meine innere Stimme, um es zu erkennen.

 

5. Das Gesetz der Harmonie oder des Ausgleichs

Harmonie (Liebe) ist der Ur-Zustand des Universums.
Das Leben ist ein ständiges Streben nach Ausgleich. Nichts im Übermaß! Paracelsus sagte. Nur die Menge macht das Gift.
Der Fluss allen Lebens ist Harmonie, und alles strebt zur Harmonie und zum Ausgleich hin.
Wenn wir auf der Erde geboren werden, bringen wir viele unverwirklichte Potentiale mit und streben danach, diese weiterzuentwickeln und in einen ausgeglichenen Zustand zu bringen.
Im Leben werden wir also mit Lernaufgaben konfrontiert, die uns wie ein Spiegel aufzeigen, was wir noch lernen und in uns selbst heilen dürfen.
Am meisten passiert dies in einem Familienverbund und in der Partnerscha
ft, wo uns das Gegenüber unsere Fehler aufzeigt, damit wir an uns arbeiten können.
Dabei werden uns auch so lange unsere negativen Glaubensvorstellungen vorge
führt, bis wir diese aufgelöst und transformiert haben – und somit in Harmonie kommen.
Des Weiteren ist alles im Universum ein Geben und Nehmen. Wenn wir nur horten und festhalten, kommt dieser Fluss ins Stocken und alles stagniert.
Es kann zur Krankheit kommen.
Es findet stets ein Ausgleich sta
tt. Wenn wir bereit sind zu geben, wird uns gegeben. Wir dürfen uns dem Wohlstand und der Fülle gegenüber auch öffnen und stets dankbar über die Gaben sein, die uns zuteil werden.

Wo kann ich mehr Harmonie im Leben schaffen?

Perfektionismus ist nicht unbedingt Harmonie, sondern eine Sache wird extrem bedeutsam, auf Kosten vielleicht der Zeit für die Familie oder mich?

Alles in Balance, auch das Schwierige nicht vernachlässigen.  

 

6. Das Gesetz des Rhythmus, alles ist Schwingung

Alles schwingt, alles bewegt sich!        Schwingung ist Träger einer Information.
Klangtherapie, Bioresonanz, Homöopathie und Bachblüten, Heilkräuter, Edelsteine oder Farben, ja sogar Lebensmittel — sie alle bringen uns über Schwin
gungen oder Informationsmuster in Resonanz.

Diese schenken uns energetischen Ausgleich, wo wir im Ungleichgewicht sind. Dann kann blockierte oder überschießende Energie wieder harmonisch (und damit im Einklang mit den Naturgesetzen) fließen. Nichts anderes ist letztlich die Heilung von Krankheit.
Singen ist der wohl schönste Ausdruck von „Schwingungen" und „Resonanzen. Laut medizinischen Studien ist kaum etwas gesünder für uns.

Aktivität und Passivität, Anspannung und Entspannung — der Rhythmus des Lebens soll uns helfen, die Polaritäten des Lebens im Gleichgewicht zu halten. Das ist Harmonie. Also gibt es für alles Natürliche und Gute den richtigen Zeitpunkt und die richtige Zeitdauer. Auch hier gilt, nichts im Übermaß.

Der womöglich wichtigste Rhythmus in unserem Körper ist die Atmung. Das bewusste Einatmen und Ausatmen sowie spezielle Atemtechniken spielen in allen Kulturen eine zentrale Rolle in Heilkunst und Meditation: So können wir geistige Energieflüsse aktivieren.

Auch das Rad der Wiedergeburt ist ein Rhythmus, den Goethe poetisch umschrieb: „Des Menschen Seele gleicht dem Wasser; vom Himmel kommt es, zum Himmel geht es, und wieder zur Erde muss es, ewig wechselnd."

Alles ist Vibration, alles ist Schwingung und folgt dabei einem Rhythmus in Form von Zyklen, Kreisläufen und Spiralen. Wenn wir uns die Natur anschauen, so finden wir diesen Rhythmus in Form von blühen und verwelken, kommen und gehen, leben und sterben sowie der Bewegung der Planeten auf ihren elliptischen Bahnen. Dabei gibt es in der gesamten Natur keine Erscheinung mit einem Anfang und einem Ende, ohne dass das Ende nicht gleichzeitig der Anfang von wieder etwas Neuem und oder Gegensätzlichem ist. Auf den Tag folgt die Nacht, nach der Ebbe kommt die Flut, auf den Sommer folgt der Herbst. Ohne das Einatmen wäre auch das Ausatmen nicht möglich. Alles fließt hinein und wieder hinaus. Es ist ein ständiges Auf und Ab wie beim Pendel, welches nach rechts genau so weit schwingt, wie nach links. Es ist ein ausgleichender Rhythmus.
Das Gesetz des Rhythmus ist somit auch das Gesetz der Reinkarnation, denn so, wie das Leben in der Materie sich in zwei Polaritäten au
fteilt, so besteht das Leben selbst aus zwei Teilen – dem Diesseits und dem Jenseits. Wenn wir hier im Diesseits sterben, werden wir im Jenseits geboren. Verlassen wir die jenseitige Ebene, werden wir wieder in der Materie geboren.
Konkrete Umsetzung: Es gibt viele Heilmethoden über Schall oder höheren Frequenzen (Dr. Rife, Lakovsky)
Alles fließt: Pantha Rhei, Das Leben will sich bewegen, sich verändern, lernen, wachsen.

Lasse ich die Schwingung zu?

Bin ich bereit, altes aufzugeben und neues anzugehen?
Bin ich flexibel, lasse das Leben fließen, damit es leben kann?

 

7. Prinzip der Polarität, der Dualität

Wir leben in einer Welt der Dualität. Alles hat ein Paar von Gegensätzen: oben und unten, rechts und links, warm und kalt, Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht, Nord- und Südpol, Krieg und Frieden, gut und böse, Yin und Yang, männlich und weiblich. Dabei schließen sich die Gegensätze keineswegs aus, denn sie sind stets ein Teil des Ganzen und bedingen einander. In der Dualität kann der eine Pol nicht ohne den anderen existieren, und dies soll uns bestimmte Lernprozesse ermöglichen.
Um Liebe erfahren und wertschätzen zu können, müssen wir auch das Gegenteil im Leben zumindest einmal kennengelernt haben.
Wenn wir negative Erlebnisse haben, wissen wir, was gute Erlebnisse sind.
Um zu erfahren, was Reichtum wirklich bedeutet, müssen wir zuerst Mangelzustände erfahren haben.
Daher sollen wir auch nicht urteilen oder werten und auch eine Gegenmeinung anerkennen.
Wir selbst tragen in uns sowohl männliche als auch weibliche Aspekte, und unser Ziel sollte sein, beide Aspekte ins Gleichgewicht zu bringen, damit wir „in unserer Mitte“ sind. Selbstentfaltung bedeutet auch, das eigene Bewusstsein für Gegensätze zu schärfen und sich mit dem anderen, bis dahin unsichtbaren oder verdrängten Pol zu versöhnen. Alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.

Was heißt das für mich konkret?

Nach Tagen der Finsternis, kommt wieder das Licht!
Auch eine Diktatur geht vorbei!
Die Emotionen dürfen schwingen, aber vielleicht nicht zu sehr!

Prinzip des Geschlechts

Die Geschlechter sind das wohl wichtigste Polaritäts-Paar und gehen weit über Mann und Frau hinaus. Kein werden ist möglich ohne die Beteiligung beider Geschlechter. Der Mensch hat die Aufgabe, die männlichen und weiblichen Aspekte in seinem Wesen bewusst miteinander zu vereinen. Es gibt göttlich bestimmten Unterschiede oder Polaritäten die wir nicht negieren sollten.

Das hermetische Gesetz des Geschlechts besagt, dass alles sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften in sich trägt.

Die beiden Aspekte bilden hierbei jedoch eine Einheit und sind nicht als Gegensätze zu betrachten.

Keine Schöpfung ist ohne dieses Prinzip möglich – sei sie physisch, mental oder geistig.

Folglich enthält jedes männliche Wesen auch die weiblichen Elemente – und umgekehrt.

Bei diesem Gesetz geht es allerdings nur im weitesten Sinne um Sexualität. Vielmehr geht es um die Energie der schöpferischen Prozesse sowie um die Ausrichtung eines ganzheitlichen Wesens.

So entsteht durch die Einheit von weiblichen und männlichen Aspekten eine Verbindung, die gewaltiges Potenzial beinhaltet.

Es gilt also die verschiedenen Aspekte zu integrieren, sodass sie in Balance sind und sich entfalten können.  
Als männliche Aspekte beim Menschen gelten unter anderem Logik, Kontrolle, Analyse und Verstand –
während Intuition, Selbstentfaltung, Gefühl und Kreativität den weiblichen zugesprochen werden.  

 

Habe ich das andere Prinzip in mir integriert, ohne meine Geschlechts-spezifische Identität zu verlieren?

Achte und akzeptiere ich das andere Geschlecht in seiner Einzigartigkeit?

 

Zusammenfassung

 

Die hermetischen Gesetze tragen zahlreiche Weisheiten in sich, welche uns dabei helfen, die Zusammenhänge des Lebens besser zu verstehen.

 

Darüber hinaus kann es uns mit deren Hilfe gelingen, ein Leben nach unseren Vorstellungen zu erschaffen, während wir im Einklang mit dem Universum und den immer wirkenden Naturgesetzen handeln.

 

Der Aufwand des näheren Studiums lohnt sich also allemal, auch wenn er einige Zeit in Anspruch

nehmen kann.

 

Würden wir nämlich alle von den hermetischen Gesetzen in deren Vollkommenheit Gebrauch machen, wäre es uns nicht nur möglich, unsere wahren Herzenswünsche und Visionen zu erfüllen.

 

Vielmehr dürften wir dann bereits in naher Zukunft auf einem Planeten voller Liebe, Freude, Gesundheit und unbegrenzten Möglichkeiten leben.

 

Die Zeit ist sicherlich reif. Verbinden wir uns deshalb wieder in Liebe und Dankbarkeit und treten unser Geburtsrecht an.

Gekürzt aus Zeitenschrift 10/2022
und Daniel Prinz, „wenn das die Menschheit wüsste“


Links und Quellen

Das Kybalion ebook: http://e.pc.cd/P4Ly6alK        
https://schoepferinsel.com/7-hermetische-gesetze-einfach-erklaert

Hörbuch http://e.pc.cd/WbLy6alK oder www.youtube.com/watch?v=an2po_SVn1M&list=PLKoo39T-K5Wer4YAyMYRKzrCxnQnuTrgi oder
www.alternative-technologie.de/Hermetische-Gesetze.html
http://e.pc.cd/wSdotalK