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Meditation

Meditation

Meditation

zur Mitte ausrichten. mit dem Ziel, der wahren Wirklichkeit, des eigentlichen Grundes der wechselnden und zufälligen Erscheinungsvielfalt der Welt innezuwerden.

Technik
Mit geradem Rücken und geschlossenen Augen im Schneidersitz auf dem Boden zu sitzen. Man konzentriert sich auf den eigenen Atem und darauf, die eigenen Gedanken und Gefühle ohne Urteil oder Steuerungsversuch, vielmehr als schweigender und distanzierter Beobachter wahrzunehmen: Wichtig ist eine entspannte und gelassene Haltung, die zur Verlangsamung und genauen Beobachtung der Funktion des Geistes führt

Ziele:
Befreiung von Bindungen an die materielle Welt, einer Erfüllung der menschlichen Existenz in einer spirituellen »Erleuchtung. Innerer Frieden, ein Zustand des Erleuchtetseins, Selbsterkenntnis und Weisheit. Kraft aus dem Innersten holen; Der Geist wird klarer; Beziehungen intensivier und harmonischer; Ziel der Meditation ist die transzendente spirituelle Erfahrung. Diese meditativen Praktiken lassen das Bewusstsein ruhig und diszipliniert werden. Aber das Ziel der Meditation ist einfach die Meditation selbst. Es sollten hier keinerlei andere Erwartungen vorherrschen.
Meditationstechniken können als Hilfsmittel verstanden werden, einen vom Alltagsbewusstsein unterschiedenen Bewusstseinszustand zu üben, in dem das gegenwärtige Erleben im Vordergrund steht, frei von gewohntem Denken, vor allem von Bewertungen und von der subjektiven Bedeutung der Vergangenheit (Erinnerungen) und der Zukunft (Pläne, Ängste usw.).

Arten
Achtsamkeits- oder Einsichtsmeditation: Nicht wertende und absichtslose Gewahrsein im Hier und Jetzt, ohne an Gedanken, Empfindungen oder Gefühlen zu haften
Bei der Samatha-Meditation konzentriert sich der Übende auf ein einziges Objekt wie zum Beispiel den spürbaren Atem, ein imaginiertes Bild, einen einzigen Gedanken oder ein Mantra. Es gibt aber auch die Kinhin (Gehmeditation) und viele andere Versionen (Tee-Zeremonie etc).
In der Tradition des Yoga unterstützen verschiedene Körperhaltungen und -übungen, Atemtechniken, sowie Fasten und andere Arten der Askese die Meditation
Tanzen kann wie bei einigen neueren fernöstlich inspirierten Meditationsformen Teil der Vorbereitung zur eigentlichen Meditation in Stille sein
Die Sufis glauben, dass Gott ständig im menschlichen Herzen präsent ist, und dass Dhikr eine Art Werkzeug dafür ist, dieser göttlichen Anwesenheit bewusst zu werden. Manche Sufis beschreiben das Herz als einen „Spiegel“, der im Laufe der Zeit eine starke Schmutzschicht angesetzt hat. Dhikr dient in diesem Fall als ein „Poliermittel“. Voraussetzung für das Dhikr, das ununterbrochene Bewusstsein der Gegenwart Gottes.
Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen Gebet und Meditation ist die kommunikative Komponente in der Ansprache eines Höheren Wesens im Gebet. Verwandt: Kontemplation: beschauliches, versunkenes Nachdenken, ruhiges Betrachten, Anschauung.
Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert,
Die Psychologin Sara Lazar konstatierte bei erfahrenen Meditieren deutliche Verdickungen in Bereichen der Grosshirnrinde, die „für kognitive und emotionale Prozesse und Wohlbefinden wichtig sind“
Auch therapeutisch zur allgemeinen Harmonisierung und Kräftigung des Organismus, zum Ausgleich gegen Stress und zur Leistungssteigerung eingesetzt.

Hilfen:
nachdem mir oft viele Gedanken kommen, lege ich immer Zettel und Bleistift griffbereit.
Eventuell Wecker stellen, dass es nicht ablenkt die Uhr zu beobachten!
Damit die Gedanken nicht zu sehr wandern Konzentration auf ein Mantram, ein Wort oder ein Satz. Einige traditionelle Mantren: Om - Aum - Ham - Yam - Ram -Vam - Lam - Gum - Krim - Shrim – Aim. Es können aber auch spirituelle Mantren sein. Das Ziel ist, den Geist leer zu machen von allen anderen Gedanken
Was manche für sehr wichtig halten: die Zungenspitze an die leicht rauhe Stelle, am oberen Teil des Gaumens legen, gleich hinter der oberen Zahnreihe,
Diese Meditationshaltung links ist ein sehr guter Einstieg. Eventuell eine Decke unterlegen.
Wir atmen durch die Nase und der Mund bleibt geschlossen.
Während der Meditation sollen unsere Gedanken einfach fließen. Kein Gedanke soll festgehalten werden. Der Anfänger wird kaum erleben, dass sich eine Gedankenleere einstellen wird. Dies kommt bei längerer Übung ganz von selbst. Eine gute Hilfe, um die Gedanken nicht festzuhalten ist die Konzentration auf einen Punkt am/im Körper oder das Mantra (ein kurzes Wort oder ein spiritueller Gedanke)

Ich versuche oft folgende Struktur:

Wieso häufiges Meditieren das Hirn wachsen lässt, Spiegel-Artikel vom 25.11.08

Meditation wirkt sich sehr positiv auf die Gehirnleistung aus, Spiegel-Artikel vom 3.5.09 (clicken zum download)

Auch das klingt ja sehr positiv... (hier clicken)

Meditation verändert das Gehirn, Spiegel 13.5.08

David Lynch zur Meditation

bild_meditierend

Meditations-Häuser, Häuser der Stille die ich empfehlen kann:

www.meditationshaus-dietfurt.de


www.benediktushof-holzkirchen.de

www.abtei-muensterschwarzach.de/ams/gast/index.html

www.sonnenhaus-beuron.de
 

hier ein guter Hörbuchbeitrag über Meditation

hier ein weiterer Hörbuchbeitrag über die Wirkung von Meditation gegen Schmerzen

hier als Text

Auch eine beliebte Stellung
zum meditieren

Zen-Meditation bei Managern

Praxis der Meditation, für den Ungeübten
 

Hier ein Audio-Beitrag aus der Zeit

achtsam_ist_heilsam, MP3-Audio

klingt gut aber wie auch immer, mit einer Erwartungshaltung sollte man nicht an die Meditation rangehen!

hier ein paar Tips

Meditations-Hocker selber bauen, ganz einfach!

viele Infos über Meditation, pdf-Datei

Oje, so viel zu lesen! Hier als mp3-audio

Wo kann man meditieren lernen oder gemeinsam es pflegen?

Bei Williges Jäger: http://www.west-oestliche-weisheit.de/benediktushof.html;
Auch für Kinder gibt es dort ein Angebot!

Christliche Meditationsstätte Sonnenhaus Beuron - Eine Welt: http://www.sonnenhaus-beuron.de/
und viele andere...

Meditierend?

schlafend