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Ein Lichtwesen tritt ihnen entgegen, mit denen sie sich wortlos und in großer Geschwindigkeit verständigen. Die einen nennen es einen Engel, andere Christus. Ihr ganzes bisheriges Leben zieht an ihnen
vorüber und sie erkennen was sie getan und versäumt haben. Trotz des Lebensrückblicks fühlen sie sich von Liebe und verstehen förmlich eingehüllt. Später wissen sie von einer Grenze, die sie nicht überschreiten
können, weil sie gesagt bekommen, dass ihr Erdenleben noch nicht vorbei ist, und sie in ihren Körper zurückmüssen. Sie fühlen sich in diesem Umfeld wohler als je zuvor. Von da an begleitet sie die Sehnsucht nach
drüben, sie fürchten das Sterben nicht mehr. Das Erlebnis war ganz anders als zum Beispiel ein Traum. Viel klarer, viel intensiver.
Trauer ist der Heilungsprozess der uns Trost in unserem Schmerz bring
Den (Trauer)-Schmerz zu meiden würde bedeuten die Liebe und das Leben zu meiden
Trauer ist ein notwendiger Schritt von Tod zurück ins Leben
Würden wir das Leben schätzen wenn es den Tod nicht gäbe?
Wir sind hier um zu lieben, geliebt zu werden und innerlich zu wachsen
Nachtoderfahrung (Publik Forum)
Sie sind deswegen authentisch, weil alle untersuchten Menschen das gleiche erleben. Das wäre nicht so bei Halluzinationen oder Träumen; Zuweilen läuft das Leben noch mal als Film ab, aber man scheint in
einem anderen Zeitsystem zu leben. „Alle Menschen spüren, dass sie sich aus ihrem Körper raus bewegen“; 20.000 Menschen sind dazu schon befragt worden, und sie berichten Kulturübergreifend immer dasselbe.
Aber auch unter LSD gibt es gewisse spirituelle Erlebnisse; In uns ist scheinbar biologisch etwas Spirituelles angelegt.
Anselm Grün: „Wenn ich sterbe falle ich tief in Deine Liebe hinein“
- Der Mensch steht im Angesicht des Todes machtlos da.
- Es ist nicht selbstverständlich, dass ich lebe; wofür bin ich dankbar?
- Tod einer nahestehenden Person lässt uns das eigene Leben hinterfragen; Was bleibt? Wofür hat dieser Mensch gelebt? Woraus hat dieser Mensch gelebt?
- Was wolltest Du durch dein Leben vermitteln?
- Der Tote wird Fürsprecher bei Gott; nicht ewig getrennt, nur eine Zeitlang;
- Die Toten bereiten uns die Wohnung.
- Was ist wirkliches Leben? Engagement, Frucht bringen, bewusst leben
-Sind wir im Leben nur um uns gekreist oder haben wir es als Saatkorn verstanden, das für andere Frucht bringt?
-Wenn ich nur noch einen Tag zu Leben hätte....
-Wir leben von Gott, ohne ihn zu kennen, so wie ein noch nicht Geborenes von seiner Mutter lebt, ohne sie zu kennen
- Christus will uns auch hier und jetzt immer wieder aufwecken zum wirklichen Leben. Einen Aufstand wagen, gegen alles was das Leben behindert. Wir haben mit unserem Leben etwas zu sagen, was nur
durch uns gesagt werden kann.
Das Jenseitige nach Prof. Rohrbach
Im Jenseits gibt es den Vorhof (Totenreich), das Heiligste (himmlisches Jerusalem) und das Allerheiligste (Thron Gottes); Jeder der wiedergeboren wird, bekommt neben dem natürlichen Ich noch ein
geistliches Ich. Gott und die Engel sind geschlechtslos; wir bekommen einen neuen Leib ohne Geschlecht; keine Vater/Ehemann-Beziehung mehr; alle gleichartig; Mit neuer Liebe lieben (Agabe), hier Eros;
„Laufen in Geduld den Kampf, der uns verordnet ist“; Am Jüngsten Gericht kommen alle vor den Thron; viele werden auch noch gerettet werden. „Wir werden nach den Werken beurteilt“;
Es gibt im Paradies viel zu tun.
Man ruft Geister von Verstorbenen an, aber es ist ein böser Geist, der sich verstellt; „ich habe mit solchen Dingen zu tun gehabt“. Auch im Jenseits Kontakt zur Weltlichkeit.
Sonntagsblatt vm 15.3.09
Nach dem Tod lebt die Seele nicht einfach weiter sondern Gott schenkt den Menschen ein neues Leben
Mein Leben, meine Arbeit, mein Einsatz in der Welt, nichts ist vergebens.
Weitere Gedanken
Am Abend des Lebens werden wir nur nach der Liebe gefragt....
Viele Menschen leben als ob sie nicht sterben würden und sterben dann als ob sie nicht gelebt haben. (Petra Zöttlein)
Was auf der Welt ist besser, weil es mich gab?
Was bleibt übrig von dem Geschaffenen? Was zeigt Wirkung?
Welche Botschaften habe wir den Menschen weitergegeben?
Was will ich bis zu meinem Tode nicht verpasst haben?
Gibt es ein Leben vor dem Tod?
Vielleicht ist das Leben wie eine Schule. Ich muss lernen, mich entwickeln, gewisse Aufgaben bestehen und irgendwann habe ich das Schulziel erreicht. (nach Kübler Ross) Ist die Metamorphose der Raupe
zum Schmetterling nicht auch irgendwie so eine Art Wiedergeburt für die Raupe, die wir leibhaftig beobachten können?
Wie kann ich mein Leben vielleicht verlängern?
Vielleicht indem ich mich viel um die Menschen und die Welt kümmere. Denn dann werde ich ja in dieser Welt gebraucht. Wenn ich mir die Menschen anschaue die sich viel um andere gekümmert haben, so sind
sie alle steinalt geworden: Albert Schweizer (90 Jahre), Mutter Theresa (87), Frère Roger (90), Abbe Pièrre (95), Dom Hélder Câmara (90), Ernesto Cardenal (84+x) und und und. Und das waren alles Menschen die sehr
intensiv gelebt haben....
Das Geheimnis des Alterns, aus einer Untersuchung von Dan Buettner (Spiegel 4.2010) Bewegung im Alltag wie selbstverständlich integrieren. Beten hilft, und es nützt, mindestens einmal am Tag
ruhig zu werden, zu entspannen. Es hilft, seinem Leben Sinn zu geben. Vor allem sollte man fröhlich und sozial vernetzt sein, alte Freundschaften pflegen, neue suchen.
Verarbeitung von Trauer
Gute Möglichkeit: Trauer-Cafe oder Selbsthilfe-Gruppe suchen
Der folgende Text hilft mir zu einer Ahnung...
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch
seiner Mutter. „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach
der Geburt?” fragt der eine Zwilling.
„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark
für das, was draußen kommen wird, ”
antwortete der andere Zwilling.
„Das ist doch Blödsinn”, meint der erste.
„Es kann kein Leben nach der Geburt geben, wie soll
das denn bitteschön aussehen?”
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher
viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herum laufen
und mit dem Mund essen.”
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört. Mit dem Mund essen?
Was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur,
die uns ernährt. Und wie willst du denn herumlaufen?
Dafür ist die Nabelschnur doch viel zu kurz.”
„Doch, es wird bestimmt gehen, es ist eben dann alles nur
ein bisschen anders.”
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurück gekommen von nach der Geburt.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende.
Punktum.”
„Ich gebe ja zu, dass keiner richtig weiß, wie das Leben nach der
Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter
sehen werden und dass sie für uns sorgen wird.”
„Mutter ??? du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist sie denn?”
„Na, hier - überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie.
Ohne sie könnten wir gar nicht sein!”
„Quatsch, von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt,
also kann es sie auch nicht geben.”
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...”
Nach Henry Nouwen
Weitere Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nahtod-Erfahrung
http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiederverk%C3%B6rperung
www.netzwerk-nahtoderfahrung.de
Bibelstellen: 2.Kor 5, 1-10; Offenb.20, 11-14
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