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Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben: Es gab mir zwei Augen. um deutlich zu trennen das Weiße vom Schwarzen, die Welt zu erkennen, den sternklaren Grund überm endlosen Himmel und den, den
ich liebe, im Menschengewimmel. Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben: Es gab mir zwei Ohren, den Sinn zu erlauschen von Vögeln, Zikaden, vom Regen, vom Rauschen, von Ziegeln, Turbinen, von
Hämmern und Bauten, die Zartheit der Stimme, der lange vertrauten.
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Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben Es gab mir die Stimme, es gab mir die Laute, so ließ es mich sagen das Wort, das vertraute, die Mutter, den Freund und den Bruder zu finden, die Seele des
Liebsten verstehn und ergründen Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben Es gab mir zwei Füße, die Wege zu nützen, sie tragen mich müde durch Städte und Pfützen, auf Berge, durch Odem, zu klettern,
zu schleichen, um dir zu begegnen, um dich zu erreichen.
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Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben: Es gab mir mein Herz, und das klopft zum Zerspringen, will ich in die Hirne der Menschen eindringen, zu sehen, wie weit ist das Gute vom Bösen, um mich von dem
Grund deiner Augen zu lösen. Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben: Es gab mir mein Lachen, es gab mir mein Weinen und läßt mich das Glück von dem Leid unterscheiden. Mein Lied ist aus diesen zwei
Quellen entsprungen, mein eigenes Lied, das ich für euch gesungen, mein Lied aus mir selber und für euch gesungen.
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Ein Lied aus Südamerika
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